Historisches

Daten

Koordinaten: 49° 12′ 49″ N, 7° 20′ 22″ O
Höhe: 300 m ü. NN
Einwohner: 1114 (14. Apr. 2005)
Eingemeindung: 1972 Zweibrücken
Postleitzahl: 66482
Vorwahl: 06332

Mittelbach

1311 wird der Ort Mittelbach zum ersten Mal in einer Schenkungsurkunde über verschiedene Güter zu "Mittelenbach" genannt.
Dieser Name weist darauf hin, dass der Ort an dem mittleren der drei namenlose Bäche, die aus dem Hensgtbacher-, Rechen- und Langental kommen, liegt.
Mittelbach entstand somit an der Einmündung des Rechentals in das Bickenalbtal um seine alte Kirche.
Mittelbach ist somit der Ort, durch dessen Mitte ein Bach fließt.
Darum zeigt das Wappen von Mittelbach einen roten Bach in Form eines Wellenbalkens, der quer durch die Mitte des goldenen Wappenschildes fließt.


Hengstbach

Der Namen Hengstbach wurde erstmals 1274 erwähnt. Doch bereits lange zuvor wurde dieses Gebiet von den Kelten besiedelt. Der Ortsname Hengstbach stammt wohl von einem hier ansässigen Bauern namens Heingis ab, der seinen Hof am Bach hatte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus dem Namen Heingisbach der heutige Ortsname Hengstbach. Sicher ist jedoch nur, dass der Name nichts mit einem Hengst im Bach zu tun hat, so wie es das Wappen zeigt. Dieses Wappen wurde in der zeit 1950-1960 vom Staatsarchiv Speyer als Entwurf der Gemeindeverwaltung vorgelegt, die ihn dann übernahm.





Von dem Zeitpunkt an, dass der Name Hengstbach und Mittelbach zum Ersten mal offiziell auftaucht bis zum Ende des Dreißigjähriger Krieges ( 1274-1648 ) gehörten die Orte zum Kloster Hornbach. In der Folge des Krieges kam es so weit, dass in den Dörfern nur noch wenige Familien lebten. Erst 100 Jahre später, mit der Regierungszeit des schwedischen Königshauses über Zweibrücken, begann auch in Mittelbach und Hengstbach ein reger Aufschwung. Dieser Zustand wehrte allerdings nicht so lange wie erhofft. Die revolutionären Ereignisse und deren Folgen bei unseren Nachbarn hatten auch Auswirkungen auf die Orte. Mit dem Einfall Napoleons in unserer Region war Mittelbach und Hengstbach ab sofort französisch und dies blieb es bis 1814. Von da an unterstand man dem Königreich Bayern. Dies kam daher, da das Zweibrücker Adelsgeschlecht den nächsten Thronfolger des bayerischen Königshaus stellte. (München ist eine Taufe wert! - Die Zweibrücker waren Protestantisch und der König von Bayern sollte Katholisch sein, also lies man sich "umtaufen") Von nun an verläuft die Geschichte der Dörfer parallel zu der der Stadt Zweibrücken. Nur noch einmal war von den Gemeinden nichts mehr zu hören. Dies war 1939 zu Beginn des 2. Weltkriegs wobei die Dörfer evakuiert wurden. Als auch diese schwere Zeit überstanden war, rappelten sich die Einwohner der Dörfer auf und ließen schon bald wieder gute Nachrichten verlauten: So die Feier des Hengstbacher Blütenfestes, welches bis heute bestand hat.





Im Jahre 1969 schlossen sich Mittelbach und Hengstbach zu Mittelbach-Hengstbach zusammen. Mittelbach bzw. Hengstbach sind seit der Eingemeindung 1972 Ortsteile von Zweibrücken.









Alte Bilder aus Mittelbach / Hengstbach

Historische Aufnahmen ...mit freundlicher Unterstützung von Stephanie Noé



Postkarten aus Hengstbach



Postkarten aus Mittelbach




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